Coronainfos aus dem Rathaus

02.11.2020, 07:00 Uhr

In der Verwaltung hat das Minimieren von Kontakten Vorrang. Deshalb werden die Verwaltungsleistungen während der Öffnungszeiten eingeschränkt.
Wir bitten um verantwortungsvolles Handeln der Bürgerinnen und Bürger, damit wirklich wichtige Anträge ohne Unterbrechung bearbeitet werden können.
Bürger melden sich bitte über die folgenden Kommunikationswege bei den jeweiligen Mitarbeitern:

Einwohnermeldeamt              039209/ 447-14          ema@wanzleben-boerde.de

Standesamt                             039209/ 447-26          standesamt@wanzleben-boerde.de

Steuern                                    039209/ 447-20          Cornelia.Franz@wanzleben-boerde.de

Stadtkasse                              039209/ 447-27          Cornelia.Franz@wanzleben-boerde.de

Liegenschaften                       039209/ 447-15          Cornelia.Franz@wanzleben-boerde.de

Ordnungsamt                          039209/ 447-57          ordnungsamt@wanzleben-boerde.de

Kitaverwaltung                       039209/ 447-22          ordnungsamt@wanzleben-boerde.de

Bauamt                                    039209/ 447-51          bauamt@wanzleben-boerde.de

Friedhofsverwaltung              039209/ 447-47          bauamt@wanzleben-boerde.de

Darüber hinaus steht die Zentrale unter der Telefonnummer 039209/ 447-0 sowie unter info@wanzleben-boerde.de zur Verfügung.

Das Betreten der Verwaltungsgebäude durch Nichtbeschäftigte der Stadt Wanzleben - Börde ist nur mit einer textilen Barriere im Sinne eines Mund-Nase-Schutzes gestattet.

Achte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-Co V-2 in Sachsen –Anhalt vom 30. Oktober 2020


15.09.2020, 09:00 Uhr

Siebte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-Co V-2 in Sachsen –Anhalt vom 30. Juni 2020


01.07.2020, 09:00 Uhr

Siebte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-Co V-2 in Sachsen –Anhalt vom 30. Juni 2020


01.07.2020, 07:00 Uhr

Im Spaßbad Wanzleben steht ab heute die Rutsche zur Verfügung. Der Strömungskanal und der Wasserpilz bleiben jedoch weiterhin außer Betrieb.


29.05.2020, 10:30 Uhr

Gemäß § 4 und 8 der sechsten Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-Co V-2 in Sachsen –Anhalt vom 26. Mai 2020 ergeben sich folgende Einschränkungen / Änderungen für die Nutzung der Bäder der Stadt Wanzleben – Börde

  1. Die Attraktionen im Spaßbad Wanzleben werden nicht in Betrieb genommen.
  2. Einhaltung der Abstandsregelungen von mindestens 1,5 Metern.
  3. Vermeidung von Ansammlungen von mehr als 10 Personen.
  4. Kontaktspiele sind unzulässig.
  5. Veranstaltugen von mehr als 10 Personen dürfen nicht stattfinden.
  6. Besucherzahlbegrenzung
  • Spaßbad Wanzleben
    Liegewiesen 380 Besucher
    Schwimmerbecken 40 Badegäste
    Erlebnisbereich 40 Badegäste
    Kinderplanschbecken 8 Badegäste

  • Freibad Klein Wanzleben
    Liegewiesen 305 Badegäste
    Schwimmerbecken 56 Badegäste
    Nichtschwimmerbecken 30 Badegäste
    Kinderplanschbecken 2 Badegäste     

28.05.2020, 15:30 Uhr
Eingeschränkter Regelbetrieb

Ab dem 2. Juni 2020 wird der Betrieb in den Kindertageseinrichtungen unter eingeschränkten Bedingungen aufgenommen. Die Regelungen der 6. SARS-CoV-2-EindV schränken den Regelbetrieb ein. Maßgeblich ist deshalb weiterhin das Infektionsschutzgesetz, insbesondere die Hygienemaßnahmen für Kitas sind zu beachten.

Alle Kinder können wieder in die ihnen vertrauten Gruppen aufgenommen werden.

Kinder, Eltern und sonstige Besucher mit Erkältungssymptomen oder mit dem Corona-Virus Infizierte oder Personen mit direktem Kontakt zu COVID-19 Erkrankten oder mit dem Corona-Virus Infizierten in den ersten 14 Tagen nach dem Kontakt haben keinen Zutritt.

Die Eltern bestätigen täglich, dass ihr Kind und sie selbst keine allgemeinen Krankheitssymptome aufweisen, insbesondere keine typischen Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten oder Fieber.

Es ist sicherzustellen, dass für den Fall einer Infektion, die Anwesenheit der Kinder, Eltern und sonstigen Besuchern in der Tageseinrichtung Tag genau rückverfolgt werden kann. Aus diesem Grund sind entsprechende Anwesenheitslisten zu führen.

Bring- und Abholzeiten der Kinder sind möglichst kurz und Kontakte möglichst reduziert zu halten. Nach Möglichkeit sollen die Kinder nur von Personen gemäß Personalblatt gebracht und abgeholt werden sowie pro Kind nur eine beaufsichtigende Person die Einrichtung betreten. Die Kinder sind direkt zu den Gruppen oder den Übergabepunkten zu bringen und nach der Übergabe ist das Objekt unverzüglich zu verlassen. Sind in den Garderoben bereits Eltern oder sonstige abholberechtigte Personen anwesend, ist zu warten, bis diese die Räume verlassen haben. Die Abstandsregeln (1,5 m) sind einzuhalten.

Für alle abholberechtigten Personen und sonstigen Besuchern wird das Tragen einer textilen Barriere im Sinne eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen.

Die Abläufe in den Einrichtungen können darüber hinaus einrichtungsbezogen verändert sein. Entsprechende Anweisungen trifft das Personal.

Die Einhaltung der Hygienemaßnahmen ist bei Zugang und Anwesenheit von Eltern und anderen Personen besonders wichtig. Soweit sich Eltern und Dritte nicht an getroffenen Vorkehrungen halten, ist ihnen der Zutritt zu den Gebäuden und den Freiflächen, auf denen Kinder sich zum Spielen aufhalten nicht zu gestatten.


17.05.2020, 14:50 Uhr
Öffnung der Kita´s und Horte ab dem 02. Juni

Aufgrund der Mitteilung des Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalts wird es ab dem 02. Juni 2020 wieder ein Kita- und Hort-Angebot für alle Kinder geben und die Kindetagesstätten gehen von Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb über.

Die Regelungen zur Öffnung der Kindertagesstätten und Horte werden am 26. Mai 2020 durch die Landesregierung des Landes Sachsen-Anhalt in Form der 6. Eindämmungsverordnung beschlossen werden und in Kraft treten.

Danach wird jedes Kind in Sachsen-Anhalt im Zeichen der Gleichbehandlung und der Bildungsteilhabe ab 02. Juni 2020 wieder in seiner Kita betreut werden können.

Für alle Eltern, nicht nur Berufstätige soll Planbarkeit für die Betreuung ihrer Kinder gewährleistet werden, sei es zu deren grundsätzlicher Entlastung oder insbesondere zur Vereinbarkeit mit ihrer Erwerbstätigkeit.

Alle Kinder sollen grundsätzlich wieder in den der jeweiligen Gruppe von den ihnen bekannten pädagogischen Fach- und Hilfskräften betreut werden.

Die weiterführende Anwendung von Hygiene- und Abstandskonzepten in den Einrichtungen ist zwingend vorgeschrieben und so wird es in den Einrichtungen Einschränkungen vom Regelbetrieb geben. Die entsprechenden Verhaltensweisen werden vor Ort per Aushang bekanntgegeben und sind von den Eltern zwingend einzuhalten.


17.05.2020, 14:50 Uhr

Rathaus öffnet mit Einschränkungen am 02. Juni

Auf Grundlage der 5. Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen - Anhalt ist es möglich, die Stadtverwaltung der Stadt Wanzleben - Börde wieder zu öffnen.
Die Kolleginnen und Kollegen in den Verwaltungsgebäuden Markt 1-2 und Roßstraße 44 sind ab dem 02.06.2020 grundsätzlich zu den gewohnten Öffnungszeiten Ihre Ansprechpartner.
Zur gemeinsamen Sicherheit gelten nach wie vor Abstands- und Hygienevorschriften, die einzuhalten sind.
Das Betreten der Verwaltungsgebäude ist nur bis zu 3 Personen, die ein gemeinsames Anliegen haben, möglich. Die persönlichen Angaben der Besucher werden erfasst, um im Bedarfsfall eine Nachverfolgung der Kontakte zu ermöglichen.

Das Tragen einer textilen Barriere im Sinne eines Mund-Nasen-Schutzes ist für Besuchern ab 6 Jahren Pflicht (ausgenommen von dieser Pflicht sind Besucher, denen das Tragen aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen nicht zumutbar oder möglich ist).

Zur Reduzierung von Kontakten im Wartebereich erfolgen die Beratungen im Einwohnermeldeamt ausschließlich nach telefonischer Terminvereinbarung unter Telefon: 039209/447-14.

Alle anderen Mitarbeiter sind wie gewohnt und ohne Terminvereinbarung zu erreichen.


15.05.2020, 09:30 Uhr

Informationen zur Öffnung der Gaststätten im Landkreis Börde

Mit der Änderungsverordnung zur 5. SARS-Cov-2-Eindämmungsverordnung wird auch für die Gastronomie eine Perspektive eröffnet. Ab dem 22. Mai dürfen Gastronomiebetriebe, die keine ausschließlichen Schankwirtschaften (Bars, Kneipen o. ä.) sind, wieder öffnen. Dies bedarf einer Anzeige im Rechtsamt des Landkreises Börde. Weitere Hinweise erhalten Sie in Kürze unter www.landkreis-boerde.de.
Die Öffnung der Gaststättenbetriebe ab 18. Mai ist auf Antrag im Einzelfall zulässig. Dazu muss ein erweitertes Hygienekonzept dem Antrag beigefügt und dem Landkreis Börde zur Genehmigung vorgelegt werden. Den Antrag inkl. Hinweise für das Hygienekonzept finden Sie ebenfalls unter www.landkreis-boerde.de.
Fragen hierzu beantwortet das Amt für Wirtschaft des Landkreises:
Landkreis Börde, Amt für Wirtschaft, Bornsche Straße 2, 39340 Haldensleben
Telefon: 03904 7240-1309, -1305
E-Mail:


02.05.2020, 13:30 Uhr

5. Eindämmungsverordnung vom 02.05.2020


23.04.2020, 13:30 Uhr

Aussetzung der Kostenbeiträge für die Inanspruchnahme eines Betreuungsplatzes COVID-19 Pandemie 

Sehr geehrte Eltern,
aufgrund der anhaltenden Pandemie und den damit verbundenen Einschänkungen, werden die Zahlungsfristen für alle Eltern, auch für die Eltern mit einem Notbetreuungsplatz, auf den 30.05.2020 verschoben.
Ich erwarte eine Übernahme durch das Land, da sich weder Inhalt noch Begründung gegenüber dem Vormonat geändert haben.
Falls das Land dies nicht tut, werde ich dem Stadtrat in der Sitzung am 07.05.2020 empfehlen, die Kostenbeiträge für den Monat Mai zu erlassen.
Alle Eltern, die der Stadt einen Lastschrifteinzug erteilt haben, brauchen keine Änderungen vornehmen, Eltern mit Daueraufträgen müssen die Änderung eigenständig veranlassen.
Über die Entscheidung des Stadtrates werde ich Sie unverzüglich informieren.

Mit freundlichem Gruß

Thomas Kluge
Bürgermeister


21.04.2020, 12:00 Uhr

KfW-Schnellkredit 2020
Ab sofort ist es möglich den KfW-Schnellkredit 2020 für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel)zu beantragen. Im Rahmen des Maßnahmenpakets der Bundesregierung zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wird das KfW-Sonderprogramm 2020 um den KfW-Schnellkredit 2020 zur Finanzierung von Vorhaben in Deutschland erweitert. Den Finanzierungspartnern (Banken und Sparkassen) wird im Rahmen der Refinanzierung eines entsprechenden Durchlaufkredits (Treuhandkredit) an den Endkreditnehmer eine Haftungsfreistellung von 100 % gewährt. Mögliche Antragsteller können sein: - Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden mit Sitz in Deutschland - Einzelunternehmer oder Freiberufler. Alle näheren Informationen finden Sie im Merkblatt der KfW-Bank.


16.04.2020, 20:00 Uhr

Mit Inkraffttreten der 4. Eindämmungsverordnung am 20.04.2020 werden auch weitere Regelungen in Kraft treten. Unter anderem sind die Kindertagesstätten und Grundschulen weiterhin, nunmehr bis zum 03.05.2020, geschlossen.

Für die Notbetreuung gilt ab sofort, dass betreuungsbedürftige Kinder, die das zwölfte Lebens-jahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind, in den Einrichtungen betreut werden können, wenn ein Erziehungsberechtigter zur Gruppe der im Bereich der kritischen Infrastruktur tätigen, unentbehrlichen Schlüsselpersonen gehört. Diese Betreuung soll erfolgen, sofern eine private Betreuung insbesondere durch Familienan¬gehörige oder die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten und Arbeitsgestaltung (z. B. Homeoffice) nicht gewähr¬leistet werden kann.

Somit erfolgte hier durch den Gesetzgeber eine Lockerung und für den Anspruch reicht es aus, wenn ein Elternteil in einem Schlüsselberuf wie bspw. Pflegedienste, medizinischen Versorgung, Polizei, Feuerwehr, Energieversorgung, Einzelhandel der Versorgung mit Lebensmitteln arbeitet. Aufgrund der Regelungen der vorherigen Eindämmungsverordnungen war es noch notwendig, dass beide Elternteile in einem Schlüsselberuf arbeiten (mit Ausnahme der medizinischen und pflegerischen Berufe, für diese Schlüsselberufe war es nach der 3. Eindämmungsverordnung bereits ausreichend, dass nur ein Elternteil in einem Schlüsselberuf arbeitet).
Alle in Frage kommenden Schlüsselberufe können § 14 Abs. 3 der 4. Eindämmungsverordnung entnommen werden.

Berechtigte Eltern können einen Antrag auf Notbetreuung stellen. Der Antrag ist in der jeweiligen Kindertagesstätte oder per E-Mail an der Ordnungsamt () zu stellen. Eltern die bereits auf Grundlage einer der vorhergehenden Eindämmungsverordnungen einen Antrag gestellt hatten und nicht die Vorraussetzungen erfüllten, nunmehr aber einen Anspruch haben, können natürlich einen erneuten Antrag stellen, bzw. sich melden und auf den bereits gestellten Antrag verweisen.


03.04.2020, 07:15 Uhr

Dritte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartgen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt

zum Download >>


02.04.2020, 13:30 Uhr

Einheitlicher Bußgeldkatalog des Landes Sachsen-Anhalt

Das Land hat nun einen einheitlichen Bußgeldtatbestand für Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung erstellt und auch eine Abgrenzung zu den Straftaten nach dem IfSG getroffen.

Bußgeldkatalog >>


31.03.2020, 14:30 Uhr

Land ersetzt Elternbeiträge für April auch bei Notbetreuung

Auch für Familien, die die Notbetreuung in den Kindertagesstätten im April in Anspruch nehmen, ersetzt das Land die Elternbeiträge für den laufenden Monat. Das sieht eine Erweiterung des gemeinsamen Runderlasses von Sozial- und Innenministerium vor, über den Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne heute im Kabinett informiert hat. Sozialministerin Petra Grimm-Benne: „Das ist ein wichtiges Zeichen an diejenigen, die sich in dieser schwierigen Zeit in der Pflege und vielen anderen Bereichen für unser Gemeinwesen einsetzen, und die darum die Betreuung ihrer Kinder nicht selbst übernehmen können.“ Laut Erlass erstattet demnach das Land den Gemeinden ihre Einnahmeverluste, die diese aufgrund nicht erhobener oder zurückgezahlter Elternbeiträge erlitten haben. Auf der Basis der Meldungen der Landkreise und kreisfreien Städte bis Anfang August erstattet das Land die entsprechenden Summen. Bisher war diese Regelung auf die Elternbeiträge von Familien begrenzt gewesen, deren Kinder aufgrund der Schließungen im Zuge der Corona-Krise die Kinderbetreuung nicht in Anspruch nehmen konnten.
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind Schulen und Kindergärten seit dem 16. März in Sachsen-Anhalt geschlossen. Die Maßnahme zum Schutz vor Infektionen gilt aktuell bis zum 19. April.


27.03.2020, 19:15 Uhr

Erlass der Kostenbeiträge für die Inanspruchnahme eines Betreuungsplatzes COVID-19 Pandemie 

Sehr geehrte Eltern,
im Schreiben vom 23.03.2020 habe ich Ihnen meine Erwartungshaltung an das Land Sachsen-Anhalt mitgeteilt und die Fälligkeit der Kostenbeiträge für den Monat April 2020 verschoben.
Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 26.03.2020 klar gesagt, dass weder die Kommunen finanzielle Einbußen erleiden, noch Eltern für nicht erbrachte Betreuungsleistungen zahlen müssen.
Aus diesem Grund erlasse ich alle Kostenbeiträge für die Inanspruchnahme eines Betreuungsplatzes in den Kindertagesstätten/ Horten auf dem Gebiet der Stadt Wanzleben -Börde für den Monat April 2020.
Für Eltern, die ihre Kinder für die Notbetreuung angemeldet haben, werden die Zahlungsfristen auf den 30.04.2020 festgelegt. Hier erwarte ich vom Land Sachsen-Anhalt weiterführende Regelungen. Alle Eltern, die der Stadt einen Lastschrifteinzug erteilt haben, brauchen keine Änderungen
vornehmen, Eltern mit Daueraufträgen müssen die Änderung eigenständig veranlassen.
Mit freundlichem Gruß

Thomas Kluge
Bürgermeister


24.03.2020, 15:15 Uhr

Landesregierung zu Soforthilfen für Solo-Selbständige und Mittelständler

Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt steht durch die Corona-Pandemie vor einer sehr harten Bewährungsprobe. Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens bedroht die wirtschaftliche Existenz vieler Unternehmen. Die Landesregierung hat sich deshalb auf ein Hilfspaket verständigt, das insbesondere Zuschüsse für Solo-Selbstständige und kleinere Unternehmen vorsieht. Ziel ist es, Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärt hierzu: „Wir haben sehr viele kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Ihnen wollen wir in der Krise schnell, effektiv und unbürokratisch helfen. Mit dem Hilfspaket senden wir ein entschlossenes und starkes Signal aus.“

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann betont: „Es ist gut, dass wir uns innerhalb der Landesregierung darauf verständigen konnten, die Bundeshilfen durch ein landeseigenes Programm zu ergänzen. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsstruktur ist sehr kleinteilig. Kleine Unternehmen können einer derartigen Krise jedoch weniger lange standhalten als große Konzerne. Mit dem Landesprogramm geben wir jetzt diesen kleinen Unternehmen und Solo-Selbstständigen vor allem durch die Gewährung von Zuschüssen eine Zukunftsperspektive. Wir werden darüber hinaus auch in den kommenden Wochen die wirtschaftliche Situation genau analysieren und uns eng mit gewerblichen Kammern, Arbeitgeberverbänden sowie Gewerkschaften austauschen. Unser Ziel ist es, die erfolgreich gewachsenen Wirtschaftsstrukturen des Landes möglichst zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern. Sollte es in den kommenden Wochen und Monaten erforderlich sein, werden wir unser Hilfsprogramm entsprechend anpassen.“

Finanzminister Michael Richter erläutert: „In so einer Zeit ist es geboten, Kredite aufzunehmen um zu helfen. Am Geld wird es nicht scheitern. Ich habe mit der Investitionsbank verabredet, dass unter Beachtung notwendiger Regeln die Hilfen unbürokratisch und schnell ausgezahlt werden.“

In Anlehnung an das Hilfspaket des Bundes wird das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie zur Corona-Soforthilfe erlassen. Das Gesamtvolumen der Zuschüsse wird insgesamt 150 Millionen betragen; diese werden für Unternehmen gestaffelt ausgezahlt.

Unternehmen mit

·        bis zu 5 Mitarbeitern erhalten bis zu 9.000 Euro,

·        6 bis 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 Euro,

·        11 bis 25 Mitarbeitern bis zu 20.000 Euro,

·        26 bis 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 Euro.

Ausgereicht werden die Zuschüsse über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Ab Montag (30. März 2020) können sich Unternehmer und Solo-Selbstständige den Antrag auf den Internetseiten der Bank herunterladen. Um die beantragten Hilfen schnellstmöglich auszuzahlen, bündelt die Investitionsbank ihre Kapazitäten. Ziel ist es, die Hilfen innerhalb von wenigen Tagen nach Antragseingang auszuzahlen.

Der Antrag wird bewusst unbürokratisch gestaltet und die Hinweise des Bundes aufgreifen. Geltend gemacht werden können alle laufenden betrieblichen Kosten wie Mieten (für Produktionsstätten, Büros usw.), Pachten, Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches), Versicherungen, Energiekosten und Instandhaltungskosten. Neben Solo-Selbstständigen und Unternehmen können auch Künstler, Kulturschaffende sowie landwirtschaftliche Unternehmen einen Zuschuss beantragen. Von den rund 56.000 Unternehmen in Sachsen-Anhalt zählen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 76 Prozent (42.700) weniger als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 18,3 Prozent haben zwischen 10 und 50 Beschäftigte (10.200 Unternehmen). Darüber hinaus gibt es mehr als 40.000 Solo-Selbstständige in Sachsen-Anhalt.

Neben den Zuschüssen wird das Land auch ein Programm mit attraktiven Darlehen für Unternehmen auflegen, um Liquidität zu sichern.

Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Twitter, Instagram und Facebook.

Informationen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus auf Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt sind verfügbar unter: https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/.


24.03.2020, 15:15 Uhr

Zweite Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt

zur Verordnung >>>


24.03.2020, 09:15 Uhr

Arbeitnehmerbescheinigung / die berufliche Tätigkeit ist "ein triftiger Grund", um die Wohnung zu verlassen

Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt." Ein trifftiger Grund ist die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit. Dazu ist auf Verlangen der Sicherheitsbehörden und der Polizei eine Arbeitgeberbescheinigung vorzulegen.

Der Landkreis Börde hat für seine Beschäftigten eine solche Bescheinigung bereits ausgestellt.

Folgende allgemeine Textbausteine können durch andere Arbeitgeber für eigene Bescheinigungen verwendet werden (Empfehlung):

"Bescheinigung / Hiermit wird bescheinigt, dass der/die Mitarbeiter/Mitarbeiterin/Auszubildende (Name, Vorname / wohnhaft / Geb.-Datum) beim (Bezeichung des Arbeitgebers mit Anschrift und Erreichbarkeit für Rückfragen) tätig ist. Die Ausübung der beruflichen Tätigkeit ist gemäß der Allgemeinverfügung des Ministeriums Arbeit, Soziales und Integration vom 22.03.2020 ein triftiger Grund dafür, dass der Arbeitnehmer seine eigene Wohnung verlässt, um seiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Es wird darum gebeten, dass der/die o. g. Mitarbeiter/Mitarbeiterin/Auszubildende den Weg zur Arbeitsstätte und zurück gewährt und ihr/ihm dieses Schreiben wieder ausgehändigt wird. Als Arbeitsort/e sind festgelegt: 1. Anschrift, ggf. 2. Anschrift, ggf. weitere Anschriften / Ausfertigung Ort, Datum / Unterschrift / Stempel oder Dienstsiegel."

Die Corona-Infonummer für die Wirtschaft im Landkreis Börde / 03904 7240-1309 und -1305

Das Amt für Wirtschaft des Landkreises Börde besetzt täglich 2 Telefonnummern, speziell für Anfragen der Industrie, von Handwerk, Handel und Gewerbe. Die Rufnummern 03904 7240-1309 und -1305 sind wochentags  von 08:00 bis 18:00 Uhr besetzt. Als Mailkontakt kann die öffentliche Adresse wirtschaft(at)landkreis-boerde.de verwendet werden.

Nützlicher Tipp: "NINA" - ein wertvoller "Wissensspeicher" nicht nur in der Corona-Krise / jetzt kostenfrei installieren

Die „NINA“ Notfall-Informations- und Nachrichten-App jetzt kostenfrei installieren / über die App erhält man Warnmeldungen zum Bevölkerungsschutz für Handy/Tablett. Aktuell gibt es zum Beispiel einen Sicherheitshinweis zur Allgemeinverfügung, die der Öffentlichkeit ohne triftige Gründe eine Beschränkung zum Verlassen der eigenen Wohnung auferlegt. Darüber hinaus informiert der Dienst auch darüber, dass Reisen aus touristischem Anlass in das Gebiet Sachsen-Anhalt im Augenblick untersagt sind. Dazu gibt es jeweils Handlungsempfehlungen. Urheber der aktuellen Nachrichten ist das Corona-Lagezentrum des Landes Sachsen-Anhalt. Der kostenfreie Download der App vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe kann von der Webpräsenz des Landkreises Börde angesteuert werden. Den Link findet man hinter dem grafischen Symbol mit dem Namen „NINA“ im unteren Bereich der Internetseiten www.landkreis-boerde.de. Je mehr Nutzer diese App nutzen, desto wirksamer funktioniert Bevölkerungsschutz. Es wird empfohlen, die Installation auf mobilen Endgeräten vorzunehmen. Zum Beispiel informiert "NINA" auch aktuell über extreme Witterungslagen und damit verbundene Starkregenfälle. Der Nutzer der App hat die Möglichkeit, sein Anwender- und Nachrichtenprofil nach individuellen Bedürfnissen einzustellen. Benachrichtigungen funktionieren für eingestellte Orte und / oder im Bedarfsfall auch für den jeweils aktuellen Aufenthaltsort.

Das Warngebiet kann über ein Kartensymbol auch als Kartenansicht dargestellt werden. Unter dem Menüpunkt „Notfalltipps“ findet man Verhaltenshinweise und Empfehlungen, wie man sich auf bestimmte Gefahren oder Ereignisse vorbereiten kann. Grundsätzlich geht es darum, wie man sich selbst und andere schützen kann.


23.03.2020, 11:00

Zahlungsfristen für die Kostenbeiträge der Inanspruchnahme eines Betreuungsplatzes; Notbetreuung anlässlich der COVID-19 Pandemie

Aufgrund der Notbetreuung in den Kindertagesstätten und Horten werden die Fälligkeit und der Einzug der Kostenbeiträge für den Monat April 2020 auf den 30.04.2020 festgelegt. Eltern mit Daueraufträgen müssen diese terminliche Änderung eigenständig veranlassen.

Für Eltern, die ihre Kinder für die Notbetreuung angemeldet haben, verändern sich die Zahlungsfristen nicht, es bleibt der 7. Tag des Monats.

Wir erwarten vom Land Sachsen- Anhalt weiterführende Regelungen zur Erstattung von Kostenbeiträgen für die Eltern.

Die Veränderung der Fälligkeit der Kostenbeiträge ist kein Erlass. Darüber hinaus finden die Regelungen der Satzung über die Erhebung von Kostenbeiträgen Anwendung.


23.03.2020, 11:00

Trauerfeiern auf den Friedhöfen der Stadt Wanzleben – Börde
Auszug aus der Allgemeinverfügung vom 22.03.2020

1. Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Triftige Gründe sind insbesondere:

1.7 die Begleitung Sterbender sowie Eheschließungen und Beerdigungen im engsten Familienkreis,

Ein Verstoß gegen diese Allgemeinverfügung kann nach § 73 Absatz 1a Nr. 6 IfSG als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

8. Diese Allgemeinverfügung ist nach § 28 Absatz 3 i V m § 16 Absatz 8 IfSG sofort vollziehbar.

9. Diese Allgemeinverfügung tritt am 23. März 2020, 00:00 Uhr in Kraft und mit Ablauf des 05. April 2020 außer Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen enden am 05. April 2020, 24:00 Uhr.

Erläuterung:

Definition engster Familienkreis
Personen, die infolge Geburt oder Heirat verwandt sind oder andere Beziehungen, die von Kultur als „engster Familienkreis“ anerkannt sind, wie Ehepartner, Lebensgefährten, Eltern, Geschwister, Kinder, Enkelkinder, Pflegeeltern, Adoptiveltern und Großeltern.

Die anwesenden Personen sind in einer Anwesenheitsliste zu erfassen, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Die Anwesenheitsliste ist vom Bestattungsinstitut für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig auszuhändigen.

Obenstehende Regeln sind zwingend einzuhalten. Sie dienen zum Schutz der Gesundheit Ihrer Mitarbeiter sowie der Trauergäste.

Friedhofsverwaltung
Stadt Wanzleben - Börd


23.03.2020, 07:30

Ausgangsbeschränkung anlässlich der COVID-19 Pandemie
Vollzug des Infektionsschutzgesetzes/Ausgangsbeschränkung anlässlich der COVID-​19-Pandemie

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration erlässt auf der Grundlage des § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 IfSG in Verbindung mit §§ 4 Absatz 1, 19 Absatz 2 Satz 3 und Absatz 3 Satz 1 Gesundheitsdienstgesetz Sachsen-Anhalt (GDG LSA) folgende

Allgemeinverfügung

1. Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Triftige Gründe sind insbesondere:

1.1 die Ausübung beruflicher Tätigkeiten,
1.2 notwendige Lieferverkehre und Umzüge,
1.3 die Inanspruchnahme medizinischer, zahnmedizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blut- und Blutplasmaspenden) sowie Besuche bei Angehörigen helfender Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B.Psycho- und Physiotherapeuten),
1.4 Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (z. B. Nutzung von Geschäften im Sinne der Nr. 4.2 und Reparaturdienstleistungen). Nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs gehört die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen wie etwa der Besuch von Frisören und Barbieren, Massagepraxen, Kosmetik-, Nagel-, Piercing- und Tattoostudios und ähnliche Betriebe,
1.5 der Besuch bei Ehe- und Lebenspartnern und eigenen Kindern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich,
1.6 die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen insbesondere die Wahrnehmung des Ehrenamtes im sozialen Bereich,
1.7  die Begleitung Sterbender sowie Eheschließungen und Beerdigungen im engsten Familienkreis,
1.8 Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung,
1.9 das Aufsuchen von Gerichtsverhandlungen sowie die Wahrnehmung dringender Rechtsangelegenheiten und
1.10 Handlungen zur Versorgung und notwendigen Bewegung von Tieren.

2. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet.

3. Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 7. August 2014 (GVBl. LSA S. 386, 443), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 8. Dezember 2016 (GVBl. LSA S. 360), sind für den Publikumsverkehr zu schließen.

3.1​Ausgenommen sind die Belieferung, die Mitnahme und der Außer-Haus-Verkauf.
Hierbei ist sicherzustellen, dass
- ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird und
- im öffentlichen Bereich einschließlich Einkaufszentren kein Verzehr in einem  Umkreis von weniger als 50 Metern zum Abgabeort stattfindet.
3.2 Bei gastronomischen Angeboten in Beherbergungsbetrieben ist auch die Lieferung im Zimmerservice zulässig.

4.​Untersagt wird die Öffnung von Ladengeschäften jeder Art.

4.1 Von der Schließungsverfügung nach Nr. 4 ausgenommen sind der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken und Sparkassen, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Filialen der Deutschen Post AG und Paketstellen von Logistikunternehmen, Tierbedarf, Fahrradläden, Bau- und Gartenmärkte, Großhandel, Tankstellen und Kfz-Teileverkaufsstellen, Buchhandel,Zeitungs- und Zeitschriftenhandel, Wochenmärkte, der Betrieb von Lebensmittelhandel im Reisegewerbe, Reinigungen, Waschsalons, der Online-Handel und Abhol- und Lieferdienste.
4.2 Bei Ladengeschäften, die ein Mischsortiment führen, ist eine Öffnung zulässig, soweit das nach Nr. 4.1 zugelassene Sortiment einen nicht nur unerheblichen Anteil am Gesamtsortiment umfasst.
4.3 Die zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte können auf Antrag Ausnahmegenehmigungen für andere für die Versorgung der Bevölkerung unbedingt notwendige Geschäfte erteilen, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.
4.4 Die Öffnung von Einkaufszentren und Kaufhäusern ist nur für die in Nr. 4.1 genannten Ausnahmen sowie deren gastronomische Einrichtungen für die Belieferung, Mitnahme und Außer-Haus-Verkauf unter den Voraussetzungen der Nr. 3.1 erlaubt.

5. Die Sicherheitsbehörden und die Polizei kontrollieren die Einhaltung der Allgemeinverfügung. Im Falle einer Kontrolle sind die triftigen Gründe durch den Betroffenen glaubhaft zu machen.

6. Ein Verstoß gegen diese Allgemeinverfügung kann nach § 73 Absatz 1a Nr. 6 IfSG als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

7. Weitergehende Anordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden bleiben unberührt.

8. Diese Allgemeinverfügung ist nach § 28 Absatz 3 i V m § 16 Absatz 8 IfSG sofort vollziehbar.

9. Diese Allgemeinverfügung tritt am 23. März 2020, 00:00 Uhr in Kraft und mit Ablauf des 05. April 2020 außer Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen enden am 05. April 2020, 24:00 Uhr.

gez. Beate Bröcker
Staatssekretärin


20.03.2020, 08:30

Am Freitag, den 20. März 2020, wird das Fieberzentrum für die Städte Oschersleben (Bode), Wanzleben-Börde und die Verbandgemeinde Westliche Börde seinen Betrieb aufnehmen. Falls Sie aufgrund Ihrer Symptome befürchten, am Coronavirus erkrankt zu sein, rufen Sie bitte zuerst Ihren Hausarzt an. Dort wird entschieden, ob ein Test notwendig ist. Sollte dies der Fall sein, können Sie das Fieberzentrum zu folgenden Zeiten aufsuchen:

Montag bis Freitag von 7:30 bis 12:00 Uhr

MVZ Börde
Holzgasse 2A
OT Hadmersleben
39387 Oschersleben (Bode)

+49 39408 92820

Verdachstfälle begeben sich bitte auf die Parkfläche rechts neben der Arztpraxis, dort werden Sie vom medizinischen Personal in Empfang genommen. Bitte betreten Sie nicht die Praxis. Bis ein Testergebnis vorliegt, bleiben Sie bitte zu Hause. Bei positivem Testergebnis informiert Sie das zuständige Gesundheitsamt.


19.03.2020, 20:00

Aufgrund der ernstzunehmenden und sich weiter verschärfenden Coronaviruspandemie und der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung  der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung - SARS-CoV-2-EindV) des Landes Sachsen-Anhalts ist die Schließung der Trauerhallen zwingend notwendig.

Gemäß § 1 Abs. 1 und 3 SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung sind öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen untersagt. Für Veranstaltungen unter 50 Personen sind folgende Auflagen zu erfüllen:

- Mindestabstand von 2  Metern zwischen den Trauergästen und

- Erstellung einer Anwesenheitsliste gemäß Eindämmungsverordnung.

Die Abstandflächen sind in den Trauerhallen nicht zu gewährleisten, aus diesem Grund dürfen die Bestattungen nur noch unter Berücksichtigung der vorstehenden Auflagen im Freien stattfinden.

Die Bestattungsunternehmen sind hierbei aufgefordert, einen entsprechenden würdevollen Rahmen (unter Berücksichtigung der Auflagen) für die Trauerfeiern zu gewährleisten.

19.03.2020, 08:00

Für das Verkehrsgebiet der BördeBus GmbH gilt ab dem 19.03.2020 der Ferienfahrplan. Dies bedeutet, dass die Linienbusse wie an einem regulären Ferientag fahren. Den Fahrplan finden Sie unter www.boerde-bus.de


18.03.2020, 07:30

Mit Datum vom 18.03.2020 haben wir alle städtischen öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen gemäß der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt vom 17.03.2020 (siehe unten) geschlossen. Hierunter fallen:

  • Dorfgemeinschafts-, Bürger- und Kulturhäuser,
  • Sporthallen und Sportstätten (auch Sportanlagen im Freien),
  • Spielplätze,
  • Jugendeinrichtungen und Jugendclubs,
  • Bibliotheken.

An den Gebäuden sind entsprechende Hinweisschilder angebracht. Die Schließung gilt zunächst bis 19.04.2020.
Alle Veranstalter der uns derzeit angezeigten öffentlichen Veranstaltungen ab 50 Teilnehmer werden darauf hingewiesen, dass diese Kraft Verordnung nicht zulässig sind.
Alle weiteren unzulässigen Geschäfte, Angebote und Einrichtungen werden vom Ordnungsamt am 18.03.2020 auf die Schließung hin kontrolliert und bei Bedarf auf die Schließung hingewiesen und aufgefordert, diese unverzüglich umzusetzen.


17.03.2020, 14:50

Die Stadtverwaltung erreichen vermehrt Anfragen nach den Gebühren für Kindertagesstätten und Horte, da ja die Nutzung für viele Eltern durch die Festlegungen zum Schutz vor Verbreitung des Virus eingeschränkt ist. Die Satzungen mögen in den Städten und Gemeinden unterschiedlich sein, aber eine landesweit einheitliche Regelung wäre anzustreben. Dies für kommunale Einrichtungen wie auch für freie Träger. Das Thema wird auf Ebene des Landes und des Landkreises bearbeitet. Bitte betrachten Sie dies als Zwischeninformation.


16.03.2020, 11:00
Neben dem krankheitsbedingten Ausfall von Beschäftigen ist auch davon auszugehen,
dass Beschäftigte aus anderen Gründen der Arbeit fernbleiben (z. B. Pflege erkrankter Angehöriger. Die Infrastruktur der Stadtverwaltung und der Einrichtungen kann insgesamt gefährdet sein. Betriebsabläufe können wegen ausbleibender Zulieferungen oder Dienstleistungen bzw. durch Probleme der Nutzung der Informationstechnik und Telekommunikation beeinträchtigt werden. Ziel der betrieblichen Pandemieplanung ist die Minimierung des Infektionsrisikos am Arbeitsplatz, die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe, soweit dies möglich ist, der Erhalt der betrieblichen Infrastruktur, die Begrenzung des wirtschaftlichen Schadens und die Aufrechterhaltung der für die Versorgung der Bevölkerung wichtigen Funktionen.

Ab Mittwoch, 18.03.2020 entfällt der Besucherverkehr gänzlich.

Bürger haben die Möglichkeit in dringenden Anliegen einen Termin zu vereinbaren.
Alle Bereiche sind weiterhin über Post-, Telefon- und E-Mailkommunikation zu erreichen. Anträge und Verfahren werden bearbeitet.

Darüber hinaus steht die Zentrale unter der Telefonnummer 039209/ 447-0 sowie unter zur Verfügung.

Veranstaltungen/Tagungen/Sitzungen

Kontakte sind auf das notwendige Maß zu beschränken.
Es entfallen ausnahmslos alle öffentlichen Veranstaltungen in den öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen der Stadt Wanzleben – Börde, sowie alle Sitzungen der Ausschüsse und Ortschaftsräte bis zum 13.04.2020.


15.03.2020 19:00 Uhr
In der Verwaltung hat das Minimieren von Kontakten Vorrang. Deshalb werden die Verwaltungsleistungen während der Öffnungszeiten eingeschränkt.

Wir bitten um verantwortungsvolles Handeln der Bürgerinnen und Bürger, damit wirklich wichtige Anträge ohne Unterbrechung bearbeitet werden können.

Bewerten Sie bitte die Dringlichkeit Ihres Anliegens.

Prüfen Sie, ob Ihr Anliegen telefonisch, schriftlich oder per E-Mail vorgetragen werden kann. Formulare und Anträge können auch in den Briefkasten des Rathauses am Markt eingeworfen werden.

Die Verlängerung von Reisepässen und Personalausweisen wird nur bei Dringlichkeit bearbeitet.

In Abstimmung mit dem Landrat wird die Stadt- und Kreisbibliothek der Stadt Wanzleben geschlossen.

Die Festlegungen gelten vorerst bis zum 13.04.2020.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.

Mit freundlichem Gruß

Thomas Kluge
Bürgermeister