Coronainfos aus dem Rathaus

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14.06.2021

Der „digitale“ und der „analoge“ Impfnachweis
Fragen / Antworten / Quintessenzen

Welche Möglichkeit gibt es, eine erfolgte Impfung nachzuweisen?
- über den Impfpass
- über eine Ersatzbescheinigung, wenn die Person keinen Impfpass besitzt
- über den digitalen Impfnachweis

Muss die Corona-Schutzimpfung in einem gelben Impfpass dokumentiert werden?
Ja, wenn dieser als Nachweis für eine erfolgte Impfung genutzt werden soll. Der gelbe Impfausweis der Weltgesundheitsorganisation WHO (auch Impfpass oder „Internationale Bescheinigung über Impfungen und Impfbuch“) ist ein international anerkanntes und empfohlenes Dokument, das weltweit bekannt ist und auch für Reisen ins Ausland genutzt werden kann, vor allem in Länder mit Impfbestimmungen. Der gelbe Impfausweis in seiner jetzigen Form wird nach den Richtlinien der WHO (International Health Regulations) erstellt und enthält daher alle Angaben auch in englischer und französischer Sprache. Ein neuer gelber Impfausweis kann in der Hausarztpraxis oder beim Gesundheitsamt ausgestellt werden. In Deutschland sind noch viele andere Impfdokumente im Umlauf. Dies sind gültige Dokumente, mit denen nur in Deutschland die vollständige Impfung nachwiesen werden kann. Nach § 22 Infektionsschutzgesetz (IfSG) kann und darf jeder Arzt oder Apotheker und jede Ärztin oder Apothekerin Eintragungen aus alten Impfausweisen oder Impfbescheinigungen in einen aktuellen Ausweis übertragen.

Was ist der digitale Impfnachweis?
Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte sollen damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff künftig auch personalisiert bequem auf ihren Smartphones digital speichern können.

Wird es trotzdem noch den gelben analogen Impfausweis geben?
Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis oder in einem Impfzentrum am Impftag nach erfolgter Impfung generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein Impfzertifikat
(QR-Code) erstellt, den die Nutzer direkt abscannen können oder auf einem Papierausdruck mitbekommen und später einscannen können. Der digitale Impfnachweis wird dann von den Nutzern über eine App (CovPass App oder die Corona-Warn-App), die kostenfrei zum Download bereitgestellt wird, auf dem Smartphone gesteuert. Die App speichert das gescannte Impfzertifikat lokal auf dem Smartphone.

Wie soll der Nachweis einer Impfung geprüft werden können?
Das Impfzertifikat (QR-Code) wird über die CovPass App oder die Corona-Warn-App digital oder alternativ als maschinenlesbarer Ausdruck genutzt. Das Impfzertifikat enthält nur Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften und das Geburtsdatum. Für Dienstleister, die den Impfstatus überprüfen möchten, wird es eine Prüf-App zur Prüfung des Impfzertifikats geben. Damit kann der Impfstatus ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder Bahntickets gescannt werden. Alternativ ist immer der Nachweis mit dem analogen Impfpass möglich.

Wie soll ein Missbrauch verhindert werden?
Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis darf nur von autorisierten Personen in Impfzentren, Arztpraxen und Krankenhäusern ausgestellt werden. Bei der Überprüfung von digitalen Impfnachweisen ist - wie in der analogen Welt auch - ggf. ergänzend ein Lichtbildausweis vorzulegen. Der digitale Impfnachweis ist kryptographisch vor Veränderungen geschützt.

Wer kann einen elektronischen Impfnachweis erhalten?
Alle Personen, die in einen Anspruch auf eine Impfung haben, können sich ergänzend zum analogen Impfnachweis auch einen digitalen Impfnachweis ausstellen lassen.

Was ist mit Personen, die an dezentralen Impforten geimpft werden?
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können in diesem Bereich keine Impfzertifikate generiert werden. Wenn die technischen Voraussetzungen geschaffen sind, ist dies dann auch möglich.

Was ist mit Personen, die bereits geimpft sind. Bekommen die auch einen digitalen Impfnachweis?
Es werden aktuell verschiedene Möglichkeiten geprüft, um auch nachträglich digitale Impfnachweise zu erstellen. Nach abschließender Klärung erfolgt zeitnah die Veröffentlichung der Modalitäten dazu.

Kann man auch im digitalen Impfnachweis speichern, dass man bereits infiziert war oder negativ getestet wurde?
Ja, auch negative Tests oder eine durchgemachte Infektion werden sich in der CovPass App und auch Corona-Warn-App als Testzertifikat bzw. Genesenenzertifikat hinterlegen lassen.
Eine durchgemachte Infektion wird u.a. mittels eines PCR-Test-Ergebnisses dokumentiert.


07.06.2021

Über die kreiseigene Hotline +49 3904 7240-3960 werden für die 24. Kalenderwoche (14./18. Juni 2021) weitere Impftermine für Impfberechtigte vergeben!

Alle Impfangebote richten sich an impfberechtigte Personen nach der ab 7. Juni 2021 geltenden Coronavirus-Impfverordnung.

Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die kreiseigene Hotline +49 3904 7240-3960. Die Hotline ist montags bis donnerstags von 08:00 bis 15:30 Uhr und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr besetzt.

Folgende dezentrale Impftermine sind in der 24. Kalenderwoche (14./18. Juni 2021) geplant und solange der Vorrat reicht ab 7. Juni 2021 buchbar:

23.06.2021 (Erstimpfung) / Zweitimpfung 04.08.2021
Kulturhaus Wanzleben, Raßbachplatz, 39164 Wanzleben


02.06.2021

Bitte sagen Sie nicht benötigte Impftermine ab / eigens dafür steht die Mail zur Verfügung

Für die Absage eines gebuchten Impftermins über die Kreishotline 03904 7240-3960 oder über die Kassenhotline 116117 (www.116117.de) hat der Landkreis Börde eine eigens dafür zur Verfügung stehende Mail-Adresse eingrerichtet.

Hier werden nur Impfabsagen, keine anderen Angelegenheiten, bearbeitet.

Folgende Angaben werden für eine Löschung des Termins benötigt:

•          Name, Vorname

•          Termin, Tag und Uhrzeit

Hintergrund:
Täglich werden bis zu 100 geplante und vergebene Impftermine (ohne Absage) nicht in Anspruch genommen. Die Gründe sind vielfältig. Oft werden zwischenzeitlich Impfangebote von Haus- oder Fachärzten genutzt. Ohne eine Terminabsage gefährdet das die Frequenz der Impfabläufe erheblich. Bitte nutzen Sie diese Mail für die Absage eines gebuchten Termins. Über die Hotline 116117 ist die Terminabsage „zeitintensiv“, über diese E-Mail nicht.


31.05.2021

Über die kreiseigene Hotline 03904 7240-3960 werden für die 23. Kalenderwoche weitere Impftermine für Impfberechtigte vergeben!

09.06.2021 (Erstimpfung) / Zweitimpfung 21.07.2021

Kulturhaus Wanzleben, Raßbachplatz, 39164 Wanzleben

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