Umgang mit Eisflächen
Aus gegebenem Anlass erfolgt der Hinweis aus dem Rathaus:
Gemäß der Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Wanzleben - Börde ist es ausnahmslos verboten, die zugefrorenen Gewässer im Gebiet der Einheitsgemeinde zu betreten. Die Stadt übernehme keinerlei Hatung.
Eltern sollten ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von Gewässern spielen lassen.
Leicht überschätzen Kinder die noch viel zu dünne Eisdecke. Auch wenn in Ufernähe das Eis fest ist, kann das ein paar Meter weiter schon anders aussehen. Bricht das Eis weg, fällt man unweigerlich ins Wasser.
Die Folge ist eine lebensgefährliche Unterkühlung oder gar die Gefahr des Ertrinkens. Bereits nach zwei Minuten haben Kinder kaum noch eine Überlebenschance. Erwachsene sollten mit gutem Beispiel voran gehen und auf keinen Fall die Eisflächen betreten, aber auch Kinder darauf hinweisen, dass diese die Eisflächen nicht betreten dürfen.
Sollte es dennoch zu einem Unfall gekommen sein und eine Person ins Eis einbrechen, so rät das Ordnungsamt und die Feuerwehr zu folgenden sieben goldenen Regeln:
- Handeln Sie schnellstmöglich, aber überlegt. Im Eis eingebrochene Personen sollten versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
- Den Notruf 112 unverzüglich absetzen.
- Einweisung der Rettungskräfte, um die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.
- Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen. Das Körpergewicht muss auf eine möglichst große Fläche verteilt werden. Hierzu Hilfsmittel wie Leitern, Äste oder ein Brett verwenden. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter.
- Niemals in das Wasser eintauchen, um Personen zu suchen. Überlassen Sie solche Rettungsaktionen den ausgebildeten Rettern.
- Gerettete Person in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen.
- Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte die Geretteten betreuen.





