"Wir bleiben in Kontakt" (1)

Informationen aus den Kindertagesstätten der Stadt Wanzleben - Börde

Einige Monate der Notbetreuung in den Kindertagesstätten liegen hinter uns. Seit dem 01. März 2021 gilt der eingeschränkte Regelbetrieb, soweit das Infektionsgeschehen dies ermöglicht.

Die Zeit der Notbetreuung war für alle Beteiligten mit besonderen Herausforderungen verbunden. Schauen wir hinter die „Kulissen“ und zeigen, was möglich war trotz Einschränkungen, intensiven Hygieneregeln und einer gelebten Verbundenheit zu den Kindern, den Familien und dem örtlichen Umfeld.

Die pädagogischen Fachkräfte haben viele eigene kreative Ideen in praktische Angebote für die Kinder, Familien und ihr Umfeld vorbereitet und umgesetzt. Alle Daheimgebliebenen und gewohnte Rituale in den Ortschaften blieben im Fokus der Kitas. Es gibt vielfältige Möglichkeiten zu zeigen „Wir bleiben in Kontakt“, so berichten die Kita-Leitungen. Neue Erfahrungen im Umgang miteinander, mit ihrer Lebensumwelt, mit ihren Gefühlen müssen auch die Kinder bewältigen. Hier gilt es nun, sehr achtsam zu sein und ihnen helfend und begleitend zur Seite zu stehen.

Unterstützend erhielten die Kita-Leitungen wöchentlich Impulse und Anregungen von der Fachmoderatorin, ebenso unter dem Motto „Wir bleiben in Kontakt“. Stetig sich erweiternde Praxisbeispiele zur Arbeit mit den Kindern, mit den Familien und mit den pädagogischen Fachkräften, unter Corona-Bedingungen, wurden im Portal Frühe Chancen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gesammelt, aufbereitete und den Kitas zur Verfügung gestellt.

Herausforderungen, wie z. B. die technische Ausstattung, zeigten immer wieder Grenzen auf und wir wissen, dass wir im Zuge der Digitalisierung auch unbedingt an unsere Kitas denken sollten.

Was geschah in den Monaten, in denen nicht alle Kinder zu ihren Freunden und vertrauten Bezugserzieher*innen in die Kita kommen durften? Wie ist es den Mitarbeitenden in den Kindertagesstätten gelungen, einen spürbaren Kontakt zu halten?

Es gibt eine Reihe von vielen guten Praxisbeispielen, über die unsere Kita-Leitungen berichten und die hier unter dem Motto „Wir bleiben in Kontakt“ für die einzelne Kitas vorgestellt werden.

Beginnen wir die Reihe mit der Kita „Biene Maja“ in Klein Rodensleben.

 

Kita „Biene Maja“ in Klein Rodensleben

Kita-Leiterin Birgit Schneider.

Der Kita-Alltag in der Kindertagesstätte „Biene Maja“ gestaltete sich während der Notfallbetreuung relativ normal für die anwesenden Kinder, abgesehen von den umzusetzenden Hygienevorschriften und Kontaktbeschränkungen und daraus resultierend, das Fehlen einiger Kinder und Spielfreunde.

Über eine Whats-App-Gruppe, die von den Eltern des Kuratoriums für alle Eltern der Einrichtung erstellt wurde, konnten aktuelle und wichtige Informationen und kleine Überraschungen, die von der Kita-Leiterin zur Verfügung gestellt wurden, unkompliziert und direkt weiter gegeben werden.

Spannend für die Kinder war die Aufnahme des Weihnachtsprogramms auf Video. Mit dieser Videobotschaft sollten die, zum Glück wenigen, daheimgebliebenen Kinder und alle Eltern sowie Familien überrascht und erfreut werden. Ein sehr berührender kleiner Ersatz für den alljährlich stattfindenden Kita-Weihnachtsmarkt, auf dem die Kinder ihr Programm sonst direkt vortragen können.

Auch die Senioren des Ortes werden, wie gewohnt bedacht. Sie bekommen ihr Geburtstagsständchen mit einem Anruf von der Kita. Die gebastelten Geschenke werden in den Briefkasten gesteckt oder an die Haustür gehängt.

Für die Vorschulkinder, die nicht den gewohnten Kita-Alltag erleben konnten, wurden Vorschulmappen erarbeitet. So hatten sie die Chance, unterstützt von Mama oder Papa, ebenso in die Schulvorbereitung einbezogen zu sein, wie die anwesenden Kinder. Diese Mappen gelangten bei einem Freiluftaufenthalt der Vorschulgruppe an den Zielort, natürlich unter Einhaltung der AHA-Formel. Ein kurzes und freudiges Wiedersehen mit Abstand. Gleichzeitig ein Zeichen – wir denken an dich. In dieser besonderen Zeit hat es eine ebenso besondere Bedeutung. Die bearbeiteten Mappen wurden dann von den Familien in den Postkasten der Kita gesteckt und neue Aufgaben konnten ausgegeben werden.

Für andere gute Praxisbeispiele folgen Sie den weiteren Veröffentlichungen.

Bleiben Sie gesund.

Birgit Kottisch
Fachmoderatorin Kindertagesstätten