Rehabilitierung von SED-Unrecht
Wir unterstützen Menschen, die in der SBZ und DDR Unrecht erlebt haben und heute noch unter den Folgen leiden.
Im Vordergrund unserer Beratungsarbeit steht die allgemeine und juristische Unterstützung bei Rehabilitierungs- und Entschädigungsverfahren. Unser Angebot richtet sich an:
- ehemalige politische Häftlinge sowie Personen, die als Kinder oder Jugendliche in DDR-Sonderheimen (Spezial-, Übergangsheime und Jugendwerkhöfe) untergebracht waren
- Personen, bei denen staatliche Eingriffe in Leben und Vermögen erfolgten
- Menschen, die Zersetzungsmaßnahmen des Staats Sicherheitsdienstes ausgesetzt waren
- Betroffene von Zwangsaussiedlungen aus den DDR Grenzgebieten
- Menschen, die durch politische Maßnahmen in Bildung und Beruf benachteiligt wurden (auch verfolgte Schüler)
- Betroffene von Zwangsdoping sowie kontaminierter Anti-D-Prophylaxe 1978/1979
- Personen, die Einsicht in ihre Stasi-Akten beantragen möchten
- Personen, die bereits rehabilitiert sind und Fragen zu sozialen Ausgleichsleistungen oder zur Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden haben
- rehabilitierte Personen in besonderen wirtschaftlichen Notlagen, die Leistungen des Härtefallfonds für Opfer politischen Unrechts in Sachsen-Anhalt beantragen möchten
Auch wenn Sie allgemein Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit belastenden Erfahrungen aus SBZ und DDR wünschen, sind wir für Sie da. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen zur Seite, um Ihnen bei der Verarbeitung persönlicher Erlebnisse zu helfen. Kontaktieren Sie uns gerne und vereinbaren Sie einen Termin für ein Einzelgespräch.
Ihr Johannes Beleites
Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt
Organisatorisches
Die Beratung an unseren unten aufgeführten Sprechtagen wird von Christian Teuber, M.Sc., Rehabilitationspsychologe beim Landesbeauftragten, durchgeführt.
Die aufgeführten Sprechtage unterstützt die Beratungsinitiative der Caritas-Sozialverbund gGmbH.
Unabhängig von den hier aufgeführten Terminen können Sie uns auch gern in unserer Geschäftsstelle in Magdeburg aufsuchen. Alle Angebote sind kostenfrei.
Um Wartezeiten zu vermeiden, wird eine Terminvereinbarung empfohlen.
Wanzleben 11.3.|20.5.|26.8.|18.11.
Anmeldung zur Beratung 2026 durch den Landesbeauftragten und seine Mitarbeiter.
Telefon: 0391 560 1505
E-Mail: info@lza.lt.sachsen-anhalt.de




